Nephrologie/Immunologie

Projektleiterin Professor Dr. med. Duska Dragun

Foto von Univ.-Prof. Duska Dragun

Univ.-Prof. Duska Dragun

Zusammenfassung

Unsere Arbeitsgruppe untersucht die Pathogenese und Therapiemöglichkeiten der alloantigenunabhängigen Schädigung von Nierentransplantaten und entwickelt neuartige Behandlungsstrategien auf experimenteller und klinischer Ebene. Unser wichtigstes Ziel ist eine Verbesserung des Langzeit-Transplantatüberlebens bei gleichzeitiger Minimierung der kardiovaskulären Morbidität transplantierter Patienten. Darüberhinaus beschäftigen wir uns mit der Entwicklung neuer Biomarker in der Diagnostik renaler und kardiovaskulärer Erkrankungen.

Unsere Forschungsgebiete sind:

  • Rolle agonistischer Antikörper gegen G-Protein gekoppelte vaskuläre Rezeptoren in kardiovaskulären, autoimmunen und transplantationsassoziierten Pathologien
  • Vaskuläre Mechanismen und Interventionen zur Modulation des Gefäßschadens im Rahmen des Ischämie-Reperfusionsschadens in Eigennieren und Nierentransplantaten
  • Entwicklung von Biomarkern zur Überwachung von Gefäßschäden bei akutem Nierenversagen in Eingennieren und Organtransplantaten
  • Geschlechtsspezifische Mechanismen kardiovaskulärer Co-Morbidität bei Nierenpatienten
  • Krankheits- und stimulusspezifische Mechanismen der Differenzierung von MSCs

Unsere Forschung basiert auf dem „bedside to bench“-Ansatz, der uns gestattet, neu identifizierte Krankheitsentitäten und Ergebnisse von Assoziationsstudien in krankheitsrelevanten Tiermodellen in Hinblick auf die zugrunde liegenden pathophysiologischen Mechanismen aufzuschlüsseln. Die Tierversuche umfassen neben spezifischen alters- und geschlechtsbezogenen Rattenmodellen auch unterschiedliche Modelle zur Untersuchung der Progression von Nierenerkrankungen und der daraus resultierenden Herzhypertrophie und Fibrose (DOCA-Salz induzierte Hypertonie, transgene Tiere), sowie experimentelle Nieren- und Gefäßtransplantation. Die Gewebsanalyse erfolgt mittels Histologie, Immunhistologie und molekularbiologischen Methoden. Zur Aufklärung von Signaltransduktionsmechanismen werden verschiedene Zellkultursysteme eingesetzt.

Kontakt

Univ.- Prof. Dr. med. Duska Dragun

Oberärztin, Arbeitsgruppenleiterin

Charité - Universitätsmedizin Berlin

Postadresse:

Hessische Str. 3-4

10115 Berlin

t: +49 30 450 553 485

f: +49 30 450 565 925